© M.Meyer & H. Weinberger 2012
Impressum
Wohl kein anderer See in Österreich kann eine derartige Vielfalt als der Attersee vorweisen. Mit einer Länge von
über 22 km gibt es zahlreiche Tauchplätze mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Der Attersee wechselt
sein Aussehen je nach Jahreszeit von dunklem Blau über Smaragdgrün oder
zum Schwimmen einladendem Türkis. Der Attersee ist ein öffentlicher See
und Eigentum der Republik Österreich. Verwaltet und betreut wird der See
durch die Österreichische Bundesforste AG. Aufgrund dieser Verhältnisse ist
die Benutzung des Attersees für Taucher ohne Tauchgebühren oder
Tauchgenehmigungen möglich. Die “ARGE” (eine österreichische
Selbsthilfegruppe, mit dem Ziel die Interessen der Taucher entsprechend zu
vertreten) bietet auch, über die am Attersee ansässigen Tauchschulen, die
“DIVE CARD” an. Der Erwerb dieser DIVE CARD ist für Nutzung des
Attersees zum Gerätetauchen nicht notwendig, aus meiner Sicht, trotzdem
sehr empfehlenswert. Die Kosten belaufen sich auf, zur Zeit, 15 Euro je Karte. Diese hat eine Gültigkeit von 12
Monaten ab Ausstellungsdatum. Im Besitz einer gültigen DIVE CARD bringt neben verbilligten Flaschenfüllungen
auch den Abschluss einer Versicherung mit sich. Diese Versicherung beinhaltet die Deckung der Kosten bei
einem Zwischenfall, für den Transport bzw. eine Druckkammerbehandlung oder auch Suchen/Bergen nach einem
verunfalltem Taucher.
Neben diesen Vorteilen kümmert sich die “ARGE” mit den Einnahmen aus dem Verkauf der DIVE CARD auch um
wirklich vorbildliche Tauchplatzbeschreibungen mit den aufgestellten Tafeln an den jeweiligen Einstiegsstellen.
Ferner erhält man mit dem Erwerb der DIVE CARD auch noch ein Exemplar eines Tauchführers der “Attersee
Divingworld” mit ausführlichen Beschreibungen vieler Seen in Oberösterreich und dem Salzkammergut. Außer
dem Attersee gibt es noch zahlreiche andere Seen in Österreich, welche zum Tauchen freigegeben sind. Diese
befinden sich jedoch in Privatbesitz, bzw. die Einstiegsstellen sind in privater Hand. Dadurch dürfen die
nachfolgend aufgeführten Seen nur mit einer gültigen DIVE CARD betaucht werden. Hierunter fallen zur Zeit der
Erlaufsee, Grundlsee, Hallstättersee, Vorderer Langbathsee, Vorderer Gosausee, Gleinkersee, Altausseer See
und Augstsee.
DIe Tauchpätze:
1. Surfplatz
N 47°55‘57” E 13°35‘06” bei Schild 2,3 km
Sehr einfach zu betauchender Platz, welcher sich sehr gut zum Ausbilden oder auch für Nachttauchgänge eignet.
Sehr ausgedehnter Seichtwasserbereich, der langsam abfällt bis zu einer Tiefe von etwa 20 m. Der
Flachwasserbereich ist weitläufig gesäumt von Armleuchteralgen. Die Topologie ist an diesem Platz eintönig und
bietet kaum Abwechslung. Interessant sind am Surfplatz die Nachttauchgänge. Durch Antreffen von Aalen,
zahlreichen Barschen und Hechten kann dieser Platz für Fotografen eine Herausforderung sein.
2. Nöhmer
N 47°55‘29” E 13°34‘55” bei Schild 3,2 km
Leicht abfallender Untergrund mit mäßiger Topologie. Bei ca. 14 Meter einige aufrechtstehende Gehölzer. Weiter
vom Ufer entfernt, auf einer Tiefe von ca. 20 - 25 Meter, findet man weitere größere Bäume. Fazit: Idealer Platz
für Nachttauchaktivitäten.
Unterwasserwald rechts (auch Nöhmer)
Einstiegsstelle, vom Unterwasserwald. Diesmal sind wir nach wenigen Metern
scharf rechts abgetaucht. Nach einigen Minuten erreicht man dann eine
ehemalige Plattform (vermutlich ein Floß). Auf dieser Plattform findet man eine
fast komplette Biertischgarnitur. Fast schon obligatorisch sich auf der Bierbank
kurz niederzulassen. Unbedingt sollte man einen Blick unter die Plattform
werfen. Hier sind oft Fische anzutreffen. Auf unserer Seite Hallstätter See gibt
es ein Video. Bei 05:35 min. : sec. könnt Ihr unseren Tauchgang vom
Unterwasserwald virtuell mitverfolgen.
Fazit: Für Taucher ist dieser Platz schlichtweg der “Hammer”.
3. Unterwasserwald
N 47°55‘24” E 13°34‘52” bei Schild 3,3 km
Dies ist mitunter einer der spektakulärsten Tauchplätze des Attersees. Ob man
der Empfehlung der Tauchtafel folge leistet und an der
UnterwasserwaldOberfläche schwimmt, bis zum Erreichen der Bojen, um dann
dort ins Zentrum der Baumstämme abtaucht, muss jeder für sich selbst
entscheiden. Wir haben diesen Tauchplatz direkt ab Einstieg betaucht. Nach
einigen Minuten, Kurs etwa 230 Grad über eine ausgedehnte Fläche ähnlich
einer Mondlandschaft ohne irgendwelche Vegetation, erreichten wir den ersten
Baumstamm. Dieser liegt quer im Wasser und kann untertaucht werden. Ein
herabhängendes Schild als Spielzeug für Taucher zeigt, dass man sich auf
dem richtigen Kurs befindet. Weiter geht es über zahllose Baumstämme bis auf etwa 35 m Tiefe. Zwischendurch
findet man immer wieder eine Schatzkiste. Der Inhalt darf ausdrücklich getauscht werden, Plündern der Kisten ist
dagegen nicht Ziel diese netten Idee. Also nehmt ein bisschen was zum Tauschen mit! Zurück geht es im
Dreieckskurs mit etwa jeweils 70 Grad Kehren. Oder man hält sich an die Empfehlung Kurs 90 Grad und such im
Flachwasserbereich nach dem senkrecht stehenden Paddel, welches den Aussteig markiert.
4. Nautilus
N 47°54‘23” E 13°34‘07”
Dieser Platz ist unwahrscheinlich bequem. Die Infrastruktur,Nautilus Uferblick alles da, alles in der Nähe. Mitten
in Weyregg in Richtung Steinwand biegt man in die Seestraße. Im weiteren Verlauf gelangt man über eine
Brücke, und kommt zur Forsthausstrasse. Am Auslauf der Sackstrasse gibt es ausreichend Parkplätze! Ein
Flaschenfüllautomat rechts zum Zugang der Nautilus Tauchschule macht Flaschenfüllungen ausserhalb von
Öffnungszeiten möglich, Füllkarte vorausgesetzt. Hat man sehr viel Gerödel dabei, kann man sich eine Art
Bollerwagen von der Tauchschule Nautilus zum Transport der Ausrüstung vom Parkplatz bis zum Einsteig
ausleihen. Da es doch etwa 300 Meter von der Uferkante bis zum Parkplatz sind . Guter Rat, Flaschenfüllungen,
Ersatzteile, Ausbildungsmöglichkeit, WC sowie eine Snack-Bar alles in unmittelbarer Nähe.
Der Tauchplatz, wie soll es anders sein für einen Nautilus Liegewiese-Ausbildungstauchplatz, hat zahlreiche
Plattformen in Tiefen bis zu 20 m. Diese Plattformen sind durch die Feuerwehrtaucher installiert worden. Somit
geniesst die Feuerwehr hier Heimvorteil. Aber für Kurzweil ist auch gesorgt. Ein Auto- und Motorradwrack, ein
Ruderboot, mehrere Gehölze und andere Objekte sorgen für
abwechslungsreiche Tauchgänge. Abgerundet wird dieser Tauchplatz mit
einer Liegewiese des Strandbads, sowie hölzernen Sitzgarnituren, ideal
für
Brotzeit, Tauchgangsplanung, Briefing und Debriefing oder nur um den
einen oder anderen Sonnentag zu geniessen. Deshalb auch ideal wenn
man Nichttaucher dabei hat.
Fazit: Schöner Platz für Ausbildung oder einfach so, für Taucher und
Nichttaucher gleichermaßen geeignet.
5. Steinwand
N 47°52‘52” E 13°34‘08” bei Schild 8,6 km
6. Alexenau
N 47°52‘22” E 13°34‘02” bei Schild 9,5 km
Ein Tauchplatz dem wir nicht viel abgewinnen konnten. Die Topologie, leicht abfallender Grund bis auf ca. 30
Meter.Alexenau Seeblick Zu Beginn ein wenig Bewuchs der dann übergeht in sandigen, schlammigen
Untergrund. Einige Felsblöcke und Baumstämme bieten ein bisschen Abwechslung an dem ansonsten kargen
Tauchplatz.
Dafür kann man, mit etwas Glück, gleich vor der Liegewiese parken. Der
Grünstreifen ist gepflegt. Vom Parkstreifen bis zum Wasser sind es keine 20
Meter. Schleppen der Ausrüstung entfällt quasi. Die Kehrseite der eigentlich
schönen Liegewiese ist, ein vorgelagertes, in Richtung Bundesstrasse
befindliches, großes Rasenareal. Dieses ist mit Bändern abgesteckt und
vermutlich an Dauerbenutzer vermietet.
Die östliche Flanke der Liegewiese mündet zu nachbarlichen
Ufergrünstreifen. Dies sind ausnahmslos Privatgrundstücke. An
sommerlichen Tagen herrscht dementsprechend viel Verkehr und Begehr auf die wenigen Parkmöglichkeiten der
kleinen Teerstrasse, welche die Zufahrt zum Parkplatz, den Privatgrundstücken oder dem eigentlichen Tauchplatz
Alexenau ermöglicht.
Nichts desto trotz, ein idealer Platz zum Ausbilden für kleinere Tauchergruppen. Nichttaucher kommen aufgrund
der schönen Liegewiese und Bademöglichkeit auch auf ihre Kosten. Für Taucher und Schwimmer gibt es noch
einen Wehmutstropfen: Der Einstieg. Durch zum Teil sehr große und glitschige Steine ist der Zugang zum
Wasser nur “auf allen Vieren” halbwegs ohne ungeplante Verletzungen machbar.
Unser Fazit: Toller Badeplatz mit viel Sonne, für Taucher; Einmal ist genug.
7. Twin Towers
N 47°52‘01” E 13°33‘55” bei Schild 10,2 km
Ausreichend Parkmöglichkeiten unmittelbar angrenzend an der Liegeweise sind vorhanden. Die Liegewiese
mündet direkt an der künstlich angelegten Uferzone. Ab Nachmittag gibt es auch Sonne. Die Morgensonne
erreicht die Liegewiese durch den Schattenwurf des üppigen Baumbestandes nicht. Durch die Installation der
künstlichen Einstiegshilfe, ist es nun einfach, sich im hüfthohen Wasser die Flossen anzuziehen.Abtauchen,
halblinks, gute Sicht vorausgesetzt, bezaubert dieser Platz durch seine vielfältige Topologie. Reichlich Pflanzen,
die sch bis in eine Tiefe von ca. 8 Meter befinden, bieten zahlreichen Fischschulen Unterschlupf. Der besonders
am Nachmittag gut belichtete Flachbereich zeigt sich dann von seiner schönsten Seite.Viele Fische und Schulen
lassen durchweg so etwas wie “Rotes Meer-feeling” aufkommen, wenn auch die kleinen Schwimmer nicht so
bunt daher kommen. Weiter geht es über, zum Teil sandigen Grund, gesäumt von Felsbrocken an der linken
Flanke, über Baumstämme, zu einem Bootswrack. Taucht Ihr schärfer links, Kurs etwa 260 Grad, kommt Ihr zu
den zwei aufrecht stehenden Baumstümpfen, diese sind der Namensgeber für diesen Spot.
Die “Towers” ragen aus einer Tiefe von 18 Metern hinauf bis auf 5 Meter unter die Wasseroberfläche. Wählt man
einen 11-Uhr-Kurs ab Einstieg, führt der Weg in die Tiefe über eine flache Rinne, zu den hier steilen Flanken des
Attersees. Die vielen Gesteinsformationen die bei 25 Meter und darunter schon wie ein Drop-off anstehen,
sorgen aufgrund der abwechslungsreichen Topologie für einen kurzweiligen
Tauchtrip. Aber auch die rechte Flanke ist einen Blick wert. Hier
insbesondere er Flachwasserbereich. Üppiger Pflanzenbesatz und viele
Fische lassen eventuelle Dekopausen nicht zur Zeitfolter werden.
Anfänger sollten es an diesem Platz bei 20-25 Meter Tiefe belassen. Das
steilwandähnliche Tauchen in größeren Tiefen verlangt neben physischer
Fitness auch nach redundanter Ausrüstung, eine erhöhte Disziplin an sich
selbst und seinen Buddy, von einer mentalen Stabilität ganz zu
schweigen. Nutzt man doch das ganze Tiefenpotential dies Tauchplatzes,
belohnt der Flachbereich während den obligatorischen Dekostops
ebenfalls für Kurzweil.
Unser Fazit: Einer der besten Tauchspots am Attersee, insbesondere in den Wintermonaten aufgrund der weitaus
besseren Sicht.
8. Segelboot
N 47°51‘50” E 13°33‘47” bei 10,6 km
9. Liebesbrücke
N 47°51‘36” E 13°33‘36” bei Schild 11,1 km
10. Steinschlagtafel oder nur Tafel
N 47°51‘25” E 13°33‘32” bei Schild 11,5 km
11. Schwarze Brücke
N 47°51‘13” E 13°33‘24” 11,8 km
12. Ofen
N 47°51‘13” E 13°33‘24” 11,8 km
13. Föttinger
N 47°50‘25” E 13°32‘48”
Ein Tauchplatz der anderen Art. Bei Seefeld, mitten in Steinbach am Attersee biegt man gegenüber der freien
Tankstelle scharf rechts am Hotel Föttinger in die zum Camping und Badeplatz führende Straße ein. Der
Betreiber gewährt den Eintritt nachdem die fälligen Benutzungsgebühren entrichtet wurden. Tauchlehrer mit
Gruppen genießen freien Eintritt. Mit etwas Glück kann man in der Nähe des Badestrandes parken. Die
Infrastruktur entschädigt für die Eintrittsgebühr. Ein Münzfüllautomat, Erste-Hilfe-Schrank mit Sauerstoff, Wärme-
und Umkleideraum sowie Duschen und WC`s sind in Sichtweite der Liegewiese vorhanden. Der Einstieg zum
Wasser, hier extra komfortabel, durch Treppen- bzw. Leiterinstallationen. Der Flachbereich beginnt bereits bei 20
cm auf sandigem Grund, ideal also für die lieben kleine “Racker”, sollten sie mit von der Partie sein. Der Attersee,
Sommerfrische welche schon die Römer zu schätzen wussten. Neben Bademöglichkeiten bei frischen 18-20
Grad, im Hochsommer, werden noch diverse andere Wassersportaktivitäten angeboten. Gerade das was diesen
Platz im Sommer für Nichttaucher auszeichnet, ist für Taucher mit den sich den Sommermonaten
einhergehenden verminderten Sichtweiten als Nachteil zu werten. Als Familienziel mit Sicherheit ein Spot wo
jeder auf seine Kosten kommt.
Der Tauchplatz an sich, hat eigentlich nichts zu bieten, wären da nicht die vielen Installationen. Die erste
Plattform befindet sich auf einer Tiefe von 5 Meter, gefolgt von Weiteren auf 10, 15, 20, 30, 35 und 40 Metern.
Diese sind durch Leinen und Richtungspfeilen miteinander verbunden. Die Leinen ermöglichen Orientierung auch
bei widrigsten Sichtverhältnissen. Zusätzlich befindet sich bei 20 und 30 Meter je eine Glaskuppel. Diese
luftgefüllten Kuppeln könnten u. a. für einen kurzen Dialog mit seinem Buddy genutzt werden. Langt nicht?
Dann legt der “Föttinger” noch einen drauf. Auf 10 Meter befindet sich ein Parcours für Tarierübungen. Diese
Metallkonstruktion mit Drahtseilen und einer zentralen Glaskuppel lädt ein, entdeckt zu werden. Fazit: Idealer
Platz im Sommer für Taucher mit Familie.
14. Schlierwand
N 47°49‘45” E 13°32‘45” bei Schild 14,8 km
15. Hinkelsteine
N 47°48‘45” E 13°13‘48” bei Schild 15,8 km
16.Europacamp
N 47°47‘50” E 13°31‘55” bei Schild 19,2 km
17. Weißenbacheinlauf
N 47°47‘49” E 13°31‘39” bei Schild 19,6 km
An den Ausläufern zwischen Höllengebirge und Breitenberg befindet sich am Südufer des Attersees der
Weißenbacheinlauf. Dieser Spot liegt meist im Schatten des Breitenbergs.
Parkplätze sind ausreichend gegeben. Der Zugang zum Wasser erfolgt über
die steile Uferböschung. Entsprechende Vorsicht ist also angesagt. Im
Wasser befindet sich eine Holzbewehrung. Dort ist das Wasser etwa
hüfthoch, Zeit die Flossen überzustreifen. Nach ein paar Flossenschlägen
Kurs Nord, schwenkt man halbrechts Richtung Südost.
Zwischen Ufer und einem sandigem Unterwasserberg liegt eine Art Kanal.
Diesen taucht man entlang und merklich nimmt der Laub- und Gehöleintrag
durch den Weißenbacheinlauf zu. Augen auf. Unter diesen Laubschichten
liegen viele Aalruten (Quapen), zum Teil richtig große Exemplare. Auf der anderen Seite des Unterwasserbergs,
an dessen südlichen Fuss, kann man wieder nach Osten einschwenken und findet im weiteren Verlauf einige
Plattformen. Dieser Tauchplatz ist am interessantesten bis zu einer Tiefe von maximal 20 Metern, daher auch
sehr gut für Anfänger geeignet. Im Sommer sind die Sichtweiten akzeptabel durch den permanenten
Wassereintrag des Weißenbach. Achtung: Mitte November bis Mitte Dezember ist dies eine Laichschutzzone für
die Seeforelle. In diesem Zeitraum kein Tauchen am Weißenbacheinlauf!
Fazit: Puristischer Tauchplatz durchweg anfängertauglich mit Aalrutengarantie.
18. Eitzinger
N 47°47‘23” E 13°30‘19” bei Schild 21,8 km
19. Drei Tannen
N 47°47‘23” E 13°30‘19” bei Schild 21,8 km
20. Ferrari Kapelle
N 47°47‘20” E 13°29‘56” bei Schild 22,2 km
21. Wandl
N 47°47‘24” E 13°29‘14” bei Schild 23,2 km
22. BMW DIXI
N 47°47‘29” E 13°29‘06” bei Schild 23,4 km
23. Kohlbauernaufsatz
N 47°49‘11” E 13°30‘31” bei Schild 27,2 km
Ohne Maskenzwang geht es zum Kohlbauernaufsatz. Dieser Platz liegt nördlich der Anwesen von Fasching, bei
Buchenort. Falls sich Rheinländer hierher verirren, Fasching ist der süddeutsche Karneval, Maske nicht
erforderlich, eine Karte oder Navi von Vorteil. Von Unterach kommend mündet linkerhand die Druckerstrasse,
jetzt scharf rechts auf den Parkplatz vom Kohlbauernaufsatz einschwenken und schon hat man dieses Ziel
erreicht. Kohlbauernaufsatz. An manchen Tagen ist der Andrang zu groß für den Parkplatz. Der
Kohlbauernaufsatz gehört mit zu den meist frequentierten Tauchplätzen am Attersee. Wir hatten bis jetzt immer
Glück und keine Probleme unser Tauchermobil dort zu plazieren. Vom
Parkplatz bis zur Liegeweise sind es gerade mal 50 Meter. Dieser Platz hat
schon Strandbadqualitäten. Tische, Bänke, Toiletten und eine Dusche sind auf
der sonnigen Liegewiese installiert. Der seichte Einstieg mit Sandgrund zieht
auch viele Badegäste an. Unterwasser spielt der Kohlbauernaufsatz seine
Stärken aus. Durch seine mannigfachen Formationen ist er gleichermaßen für
Anfänger und fortgeschrittene Taucher ein Erlebnis. Ausbildung oder
Nachttauchen, kein Problem am Kohlbauernaufsatz. Hier findet man fast alles.
Eine Steilwand zwischen 18 - 32 Meter Tiefe, Seegraswiesen, Sandgründe, ein
ausgedientes Klo, ein Wrack falls ein Ruderboot auch als sochles bezeichnet
werden kann und sogar einen kleinen Unterwasserwald, weiter draußen bei circa 35 Meter Tiefe. Wir verzichten
bewusst auf eine konkrete Tauchgangsbeschreibung. Der Platz verdient es einfach von Euch selbst erforscht zu
werden.
24. Badeplatz ÖWR
N 47°51‘57” E 13°31‘18” bei Schild 21,2 km
25. Attersee Badeplatz
N 47°55‘00” E 13°32‘28” bei Schild 14,8 km
Attersee
das größte Binnengewässer in
Oberösterreich.
Fakten:
Alle Angaben ohne Gewähr
und ohne Anspruch auf
Vollständigkeit sowie Aktualität.
Wir haben diese Beschreibung
nach unserem besten Wissen
vorgenommen.