Am nördlichen Fuss des Dachsteingebirges inmitten des oberösterreichischen Salzkammergutes gelegen, ist
er einer der 76 Seen im Salzkammergut und zählt aufgrund seiner
Historie zu den geschichtsträchtigsten Seen in Oberösterreich überhaupt.
Unser Trip zum Hallstätter See:
Wir waren Gäste bei Robert und Karin Funk, welche das Tauch- und
Freizeitzentrum Hallstättersee betreiben. Das TSZ Hallstättersee
ermöglicht Übernachtungen, sowohl in den Fremdenzimmern, als auch
auf dem eigenen Campingplatz. Flaschenfüllungen sind vor Ort durch
eigenen Kompressor möglich. Ferner befindet sich im Nebenhaus des
Anwesens ein beheizbarer Raum zum Umziehen oder Trocknen der Ausrüstung. Die etwas rustikale, aber
auf jeden Fall liebenswerte Art, der beiden Betreiber sind nicht jedermanns Sache.
Wir kamen von Anfang an gut damit zurecht und genossen den legeren Umgang unserer Gastgeber. Das
Video, weiter unten, zeigt im ersten Teil Aufnahmen vom Hallstätter See, gefolgt vom Traunsee und einigen
weiteren Impressionen vom Attersee.
Naturschutz:
Am Hallstättersee bestehen teilweise Tauchverbotszonen. Der genaue
Bereich der Tauchgebiete läßt sich bei den ortsansäßigen Tauchschulen
in Erfahrung bringen. Die Sperrzonen sind unbedingt einzuhalten!
Ganz genau nimmt man es mit den Tauchverbotszonen ab dem
Nordportal der Tunnelumfahrung von Hallstatt in südlicher Richtung bis
zur Einmündung des Waldbaches.
Tauchplätze:
Steeg bis Öfen (Einstiege entlang der Parkplätze von Steeg bis Einkehrstube vor der Gosaumühle).
Badeplatz Landbettler
Gosaumühle (Nur über Tauch- und Freizeitzentrum Hallstatt Robert und Karin Funk).
Zauner (Einstieg direkt an der gleichnamigen Tauchbasis)
Badeplatz Kessel
Pfaffenbühl
Schiffsanlegestelle Lerchenbach
Info:
Neben Steilwänden im südöstlichen Bereich zeigt der See auch in den flacheren Uferbereichen kurzweilige
Tauchgänge. Leider gilt die nicht für den gesamten Ufersaum. Speziell um das Ortszentrum Hallstatt sieht es
aus wie auf einer Müllkippe. Mit etwas Glück stößt man auf mittelalterliche Funde wie Werkzeuge oder auch
Artefakte aus der NS-Zeit. Besonders fündig werden kann man um die Bereich im Ortszentrum. Der See hat
eine ausgesprochen gute Wasserqualität, wie die meisten Seen des Salzkammergutes. Jedoch ist er sehr
stark grünlich ausgeprägt und nach einigen Metern wird es ein “Nachttauchgang” Im Winter friert er
vollständig zu, was immer wieder Eistaucher bewegt hier zu tauchen. Der fischreiche See beherbergt die
größten Hechte des Salzkammergutes, nicht selten wurden hier schon Exemplare mit 115 cm und einem
Gewicht von bis zu 20 kg gefangen.
Neben Rotaugen, Seesaiblingen , Aiteln, Gropen kann man auch Äschen, und Aalrutten (Quappen)
erspähen. Anderen Berichte zufolge sollen sich auch Flussbarsche, Seeforellen, Bachforellen, und sogar
Regenbogenforellen wie auch diverse Weißfischarten im Hallstätter See tummeln. Beinahe schon Aalrutten-
Garantie hat man an den Tauchplätzen beim Gosauzwang (TFZ siehe oben).
Drop Off-Freunde sollten die südöstlichen Bereiche betauchen, dort sind die Steilwände ein besondere
Genuss. Für Makrofotografen oder aber auch den Tauchern die sich auch an kleinen Lebewesen erfreuen,
seien hier auch Bootshütten von Hallstatt erwähnt. Hier hat sich eine Makrowelt etabliert. Neben
Süßwasserpolypen und Süßwasserschwämmen sind dort auch Wasserschnecken vorzufinden.
Der Hallstätter See
eine geschichtliche Zeitreise...
Unterwasser in den Alpen
Fakten:
Bilder
von meinem guten Freund und
langjährigen Taucherkameraden
Helmut haben wir in einer
Bildergalerie zusammengefasst.
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